Ein Fotografischer Rundgang durch den (geographischen) Osten von Berlin

Von Friedrichshain geht es in 35 Bildern über Mitte zum Potsdamer Platz und von dort nach Kreuzberg. Nach einem Abstecher in den Bezirk Treptow erreicht man über die Oberbaumbrücke wieder seinen Ausgangspunkt.

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Es geht mit einem Rundblick über die
Dächer von Friedrichshain los.

Hier im Samariterviertell
kann man im Westen die
Türme des Frankfurter
Tores sehen.

Blick in Richtung Süden in
die Samariterstraße.

Über den Dachboden ...

... und den Hinterhof ...

... geht es vorbei an den ehemals
besetzten Häusern. Die Besetzer von früher
haben nun Mietverträge oder ...

... wurden auch schon mal, wie hier
an der Rigaerstraße, durch
Brandstiftung von Spekulanten
vertrieben.

 

Auf der Frankfurter Allee
geht es weiter in Richtung Westen.

 

Mit ihren phantastisch breiten Gehwegen
und den prunkvollen Fassaden
der "Stalin Bauten" ...

... verbreitet diese Straße wesentlich mehr
großstädtischen Flair als z.B.
der neue Potsdamer Platz
(hier vor dem Kino Kosmos).

Ein guter Teil der Gebäude ist erfreulicher
Weise auch schon unter privater Hand
behutsam saniert worden.

Am Alexanderplatz angekommen
befindet man sich im Bezirk Mitte.

Zur dortigen Betonwüste stellt
der Neptunbrunnen einen angenehmen
Gegenpol dar.

 

Nach einer Station mit der U2 erreicht man
den Rosa-Luxemburg-Platz. Die dortige "Volksbühne"
hat durch ihre mutig-provokanten Veranstaltungen
mehr Bewunderer auf Bundesebene als
im Berliner Senat.

Hier während der Wahlparty von Christoph
Schlingensiefs Partei "Chance 2000"

Alte Berliner Friedhöfe stellen
romantische Oasen der Ruhe dar.

Hier Ecke Mollstraße/
Prenzlauer Allee

Über die Oranienburgerstraße kommt
man am Kulturhaus
Tacheles vorbei...

dessen Aussicht auf zukünftiges Bestehen
bedingt durch die Engstirnigkeit der
Betreiber nicht gerade rosig ist.

Läuft man die Friedrichsstraße nach Süden
und dann vorbei am Brandenburger Tor
(hier in der Sylvesternacht 98/98) ...

...erreicht man
die sogenannte "neue Mitte" von Berlin,
den Potsdamer Platz.

Eingeweiht wurde der erste
fertiggestellte Teil feierlich
Anfang Oktober, ...

... vielbeachtet und besucht.
Ein bißchen mehr Orginalität
und Wagemut hätte man den
Stadtplanern aber schon gewünscht.

Nun, es wird ja noch
gebaut.

Mit der S-Bahn ist man
nach nur zwei Stationen im
Bezirk Kreuzberg.

Unter den York-Brücken
durch und ...

... über die Gneisenaustraße ...

... erreicht man am Südstern
die Wunderbar.

Von Kreuzberg gelangt man nach Treptow mit
seinen großen Parkanlagen und der
fußballefeldgroßen Anlage des russischen Ehrenmals.
Daß man sich hier als  Besucher hier über den Gebeine
mehrerer 1000 Tote bewegt, weiß allerdings kaum jemand.

Mitten aus den Grünanlagen ragt das Riesenrad des "Spreeparks" hervor.
Zu einem stolzen Eintrittspreis, kann
man sich hier zwischen übellaunigen Animateuren in Hasenkostümen in vorsintflutlichem Rummelgerät mit zweifelhafter TÜV-Tauglichkeit in eine Art posttraumatisches Nachwendevakuum fallen lassen.

 

42 A05.JPG (28300 Byte)

An der Spree entlang erreicht man das kreuberger
Jugendzentrum "Yam", wo man ein
wenig der Industrieromatik
frönen kann und außerdem...

... einen schönen Blick auf die Oberbaumbrücke hat.
Diese war 40 Jahre, als Verbindung zwischen
Friedrichshain und (Ost) und Kreuzberg (West)
gesperrt und ist in der Zwischenzeit liebevoll
renoviert worden.

41 A36.JPG (16245 Byte)

 

Nach überschreiten der Brücke erreicht man nach ca. 500 Metern wieder die Frankfurter Alle und hat den Rundgang somit erfolgreich beendet.

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